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Clients walking at Engadin Counseling Retreat

FAQ zu den Engadin Beratungs-Retreats

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Ich bin Martina Famos, zertifizierte Adlerianische Beraterin mit Sitz im Engadin, Schweiz.

Seit 2019 biete ich private, intensive Walk-and-Talk-Beratungsretreats für Einzelpersonen und Paare aus der Schweiz und dem Ausland an.

Diese Retreats verbinden fokussierte Beratung mit Zeit und Raum in der Natur. Anstatt sich über viele Monate hinweg eine Stunde pro Woche zu treffen, arbeiten wir während mehrerer Tage intensiv zusammen – so können Sie sich vom Alltag lösen und sich ganz auf das konzentrieren, was für Sie wichtig ist.

Die Retreats sind vollständig privat: Sie kommen allein oder als Paar, es gibt keine Gruppensitzungen, und Sie wählen Ihre eigene Unterkunft. Gemeinsam nutzen wir die Engadiner Landschaft als natürlichen Rahmen für Reflexion, Gespräch und Veränderung.

​Grundlegendes​

1. Ist das eine Alternative zur klassischen wöchentlichen Therapie?

Ja! In den 11 Jahren meiner privaten Praxis in Zürich habe ich oft erlebt, dass es Klient:innen schwerfiel, sich auf regelmässige Sitzungen während Monaten einzulassen — sei es aus Zeitgründen oder weil der Fortschritt zu langsam wirkte. Ich bin fest davon überzeugt, dass alles, was wir erreichen wollen, nur durch Verbindlichkeit geschieht — und das gilt auch für die Beratung.

In diesem Sinne unterscheiden sich die Sitzungen bei den Engadin Beratungs-Retreats nicht von "normalen" Sitzungen — sie finden nur über Tage statt über Monate verteilt statt.

Neben dem Vorteil der Verbindlichkeit glaube ich auch an die Kraft der Kontinuität. In der wöchentlichen Therapie passiert zwischen den Sitzungen oft vieles, das ablenken oder verunsichern kann. Während des Retreats bleiben wir fokussiert auf die Themen, die wirklich zählen.

​Für Menschen mit anspruchsvollen Jobs oder Kinder ist eine Therapie oft nur ein weiterer Termin, eingeklemmt zwischen Sitzungen, Familie und Alltagsverpflichtungen.

2019 habe ich beschlossen, der Beratung einen anderen Rahmen zu geben — einen, in dem die Schönheit der Schweizer Alpen und ein paar entspannte Tage im Engadin die wichtige Entscheidung unterstützen, das eigene Leben zu verbessern.

2. Was passiert während eines intensiven Beratungs-Retreats?

Ein intensives Retreat verbindet eine Vorbereitungsphase mit mehreren Tagen Walk-and-Talk-Sitzungen, die auf der Individualpsychologie (Adlerianische Psychologie) basieren und in der Natur stattfinden.

Das Retreat beginnt bereits, bevor wir uns treffen. Es startet mit Fragebögen, die dazu dienen, die Sitzungen zielgerichteter und effizienter zu gestalten. Meine Klient:innen schätzen es, Zeit zu haben, um über die Fragen nachzudenken und sie in ihrem eigenen Tempo zu beantworten. Mehr dazu können Sie in meinem Beitrag "Die Kraft der Vorbereitung".

Am ersten Tag treffen wir uns vor dem Hotel Ihrer Wahl, das Sie selbstständig nach Ihren Vorlieben buchen. Von dort aus wandern wir zwei Stunden auf einfachen Wegen. Nach einer Mittagspause treffen wir uns erneut für weitere zwei Stunden. Das ist keine sportliche Herausforderung — wichtig ist ein ruhiges Tempo, damit wir ohne Anstrengung sprechen können, und ich passe mich dem Gehtempo jeder Person an. Wenn gewünscht, setzen wir uns auch auf eine Bank, besonders wenn ich etwas schriftlich erklären möchte.

Das Engadin ist eine trockene Region, daher gibt es nur wenige Tage mit starkem Regen. Sollte das Wetter zu ungemütlich sein, gibt es überdachte Bänke zum Warten oder ruhige Ecken in Cafés.

Mir ist wichtig, alles so natürlich wie möglich zu gestalten und offen für die Struktur zu bleiben, damit sich alle wohlfühlen.

 

 

3. Warum Walk-and-Talk statt Gespräche im Sitzungsraum?

Es gibt viele Gründe, die für Walk-and-Talk-Beratung sprechen, aber was meine Klient:innen am meisten schätzen, ist, wie natürlich sich das Gespräch mit ihrer Beraterin beim Gehen durch die Engadiner Landschaft anfühlt. Nebeneinander zu gehen, in einem Raum, in dem wir uns alle zugehörig fühlen, macht die Verbindung und das Sprechen viel einfacher.

Ein weiterer, eher unbewusster Vorteil betrifft unsere Denkprozesse: Unser Gehirn ist aktiver, wenn wir uns beim Gehen unterhalten. Die Bewegung, die frische Luft und die Schönheit der Natur machen uns ressourcenreicher darin, tiefere Gedanken zu erreichen und Zusammenhänge zu erkennen. Es unterstützt zudem unsere Fähigkeit, offener und weiter zu denken.

Eine Beobachtung, die ich gemacht habe: Für viele Männer ist es einfacher zu sprechen, wenn es visuelle Ablenkungen gibt. Frauen fällt es oft leichter, längeren Blickkontakt zu halten, aber viele Männer sprechen leichter, wenn ihre Augen umherschweifen können.

Und nicht zuletzt: Beratung kann sehr intensiv sein — wenn der Körper am Abend auch etwas müde ist, sind Körper und Geist bereit für einen entspannten Abend und eine gute Nacht Schlaf.

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Wenn Sie mehr über die Vorteile dieses Ansatzes erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen in meinem Blogbeitrag "Walk and Talk Therapie".

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4. Wie lange dauert ein Retreat, und wie vielen Sitzungen entspricht das?

Ich biete Retreats über 3, 4 oder 5 Tage an. Im kostenlosen Vorgespräch besprechen wir Ihre Ziele und wie lange es dauern könnte, diese zu erreichen. Dort können Sie auch alle Fragen stellen, die Ihnen helfen, die richtige Dauer für Ihr Retreat zu wählen.

Im Vergleich zu zweiwöchentlicher Therapie entspricht das 3-Tage-Retreat etwa 6 Monaten Therapie, das 4-Tage-Retreat etwa 8 Monaten und das 5-Tage-Retreat etwa 10 Monaten zweiwöchentlicher Sitzungen.

Am Ende des Retreats vereinbaren wir 3 Folgesitzungen im Abstand von 2 bis 3 Wochen.

Da das Retreat intensiv ist und innerhalb eines festen Zeitrahmens stattfindet, lässt es sich leicht planen und ermöglicht die Anreise nach Scuol aus dem Ausland für ein paar konzentrierte Tage. Für Eltern, die ihre Kinder mitbringen möchten, kann ich helfen, jemanden zu organisieren, der sich um sie kümmert, während Sie in Ihren Sitzungen sind.

Nicht sicher, welche Dauer für Sie passt? Kontaktieren Sie mich für ein kostenloses 30-minütiges Gespräch — wir besprechen Ihre Bedürfnisse und finden gemeinsam die ideale Dauer für Ihren Weg.

5. Warum bieten Sie Beratungsretreats an statt klassischer Therapie?

 

Im Jahr 2019 wurde mir plötzlich klar, dass Beratung eine tiefere und würdigere Erfahrung sein könnte – eine, die bewusst aus dem Alltag herausgelöst wird und sich natürlicher anfühlt, als in einem Sitzungsraum zu sitzen.

Warum nicht die Kraft der Natur nutzen, von der wir bereits wissen, dass sie einen starken Einfluss auf uns hat? Alle Gesundheitskliniken werden fernab vom Lärm, in wunderschönen Landschaften gebaut – das hat seinen Grund. Auch die Arbeit mit einer Beraterin sollte sich natürlich anfühlen, und das tut sie, wenn man Seite an Seite geht, statt sich an einem Schreibtisch gegenüberzusitzen.

Und der Moment, in dem sich jemand für eine echte Veränderung seines Lebens entscheidet, ist bedeutsam. Ich glaube, dass dieser Moment mit einem bedeutungsvollen Raum in ihrem Leben gewürdigt werden sollte – einer, an den sie sich immer mit Wärme erinnern werden, als den Wendepunkt, auf den sie für immer gerne zurückblicken.

Die eigene Identität zu hinterfragen und das zu verändern, was einem nicht mehr dient, ist eine der wichtigsten Aufgaben im Leben – vielleicht das grösste Geschenk, das wir uns selbst machen können, ist die Freiheit, alte Konditionierungen zu verändern. Diese Arbeit fernab vom Alltag, in einer neuen und wunderschönen Umgebung zu leisten, macht es deutlich einfacher, dies zu erreichen.

6. Bieten Sie Beratung oder Therapie an?

Ich arbeite als Beraterin in Adlerianischer Psychologie, auch Individualpsychologie genannt. Da mein beruflicher Titel und meine Ausbildung im Bereich Beratung liegen, verwende ich den Begriff Beraterin statt Therapeutin, um meine Arbeit zu beschreiben.

Auf dieser Website verwende ich das Wort Therapie manchmal im allgemeinen Sinne, da viele Menschen bei der Suche nach psychologischer Unterstützung mit Begriffen wie Einzeltherapie, Paartherapie oder Therapie-Retreat vertraut sind. In meinem beruflichen Kontext biete ich jedoch Beratung auf Grundlage der Adlerianischen Psychologie an.

Die Adlerianische Psychologie ist die Denkschule, die vom österreichischen Psychiater und Psychotherapeuten Alfred Adler entwickelt wurde. Sie verfolgt einen besonderen Ansatz zum Verständnis menschlichen Verhaltens. Statt nur zu betrachten, was die Schwierigkeiten eines Menschen in der Vergangenheit verursacht hat (Kausalität), fragt die Adlerianische Psychologie auch: Was möchte dieser Mensch erreichen, und wohin möchte er sich entwickeln? Adler nannte diese Denkweise Finalität.

Unser Verhalten ergibt oft mehr Sinn, wenn wir die Ziele verstehen, auf die wir zusteuern – Ziele, die uns häufig nicht bewusst sind.

Ein einfaches Beispiel ist ein Kind, das weint, weil es Schokolade möchte. Der Kummer des Kindes ist echt, und wir können mit Empathie darauf reagieren. Gleichzeitig können wir erkennen, dass das Weinen einem Zweck dient: Das Kind möchte die Schokolade bekommen. Dieses Ziel zu verstehen, macht die Gefühle des Kindes nicht weniger echt. Es gibt uns lediglich eine weitere Möglichkeit, das Verhalten zu verstehen.

Die Adlerianische Beratung überträgt diese Sichtweise auf das Erwachsenenleben. Wir können die Muster hinter unserem Verhalten erforschen, die Ziele verstehen, die wir verfolgen, und uns fragen, ob diese Muster uns noch dienlich sind.

Das ist einer der Gründe, warum ich die Adlerianische Psychologie als so kraftvoll empfinde. Wir können nicht immer verändern, was uns widerfahren ist – aber wir können ein grösseres Bewusstsein für unsere Wahlmöglichkeiten entwickeln und den Mut, weiterzugehen.

Für mich geht es in der Beratung deshalb nicht nur darum, auf die Vergangenheit zurückzublicken. Es geht auch darum, zu verstehen, wohin wir uns bewegen, konstruktivere Wege zu finden, unsere Ziele zu verfolgen, und den Mut zu entwickeln, zu spüren, dass wir dazugehören – selbst dann, wenn uns das Leben nicht die «Schokolade» gibt, auf die wir gehofft haben

7. Ist das Retreat privat und vertraulich?

Ja. Jedes Retreat ist vollständig privat und findet ausschliesslich als Einzelbetreuung mit einer einzelnen Klientin oder einem einzelnen Klienten oder mit einem Paar statt. Es gibt keine Gruppensitzungen und keine weiteren Retreat-Teilnehmenden.

Alle Beratungssitzungen sind vertraulich. Auch Ihre Unterkunft ist vollständig getrennt von meiner eigenen, sodass Sie weder Unterkunft noch Gemeinschaftsräume mit mir oder mit anderen Klientinnen und Klienten teilen. Sie wählen Ihr eigenes Hotel oder eine andere Unterkunft und nehmen die Reservierung direkt als regulärer Gast vor. Für unsere Sitzungen treffe ich Sie ausserhalb des Hotels.

Vertraulichkeit ist ein zentraler Bestandteil meiner beruflichen Praxis und richtet sich nach den ethischen Standards der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung.

Das Ergebnis ist ein Retreat, das Ihnen Privatsphäre, Raum und Diskretion bietet – während wir uns vollständig auf die Beratungsarbeit konzentrieren können.

Ist das die richtige Wahl für mich?

 

8. Für wen ist das Retreat geeignet — und für wen nicht?

Dieses Retreat eignet sich besonders für Menschen, die innerhalb weniger, intensiver Tage spürbare Fortschritte erzielen möchten, die es schätzen, draussen zu sein, und die gerne wandern.

Es ist auch die richtige Gelegenheit für Menschen, die den Wert darin sehen, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, wenn es um die eigene geistige Gesundheit und persönliche Reife geht. In meinem Beitrag "Die Magie zwischen den Sitzungen" erfahren Sie mehr darüber, wie wertvoll es ist, während des gesamten Beratungsprozesses in einem entspannten Zustand zu bleiben.

Es eignet sich auch für Menschen, die bereits erfolglose Therapien hinter sich haben und einen neuen Ansatz ausprobieren möchten.

Die Individualpsychologie, mit der ich arbeite, ist zielorientiert, ganzheitlich und gilt als eine Form der positiven Psychologie. Dieser Ansatz wird von Klient:innen geschätzt, die nicht zu viel Zeit mit der Vergangenheit verbringen, sondern einen praktischen, heilsamen Weg nach vorne finden möchten. Ich bin diplomierte Individualpsychologische Beraterin, ausgebildet an der Akademie für Individualpsychologie im Kanton Zürich.

Das Retreat ist auch eine gute Lösung für Menschen, die keinen Eintrag über ihren Beratungsbedarf bei der Krankenkasse wünschen.

Was 2019 mit einer Handvoll Retreats begann, hat sich zu einem festen Beratungsangebot entwickelt, mit Klient:innen aus der ganzen Schweiz und so weit weg wie dem Mittelmeerraum, den USA und Grossbritannien. Was frühere Klient:innen über ihre Erfahrung sagen, lesen Sie hier: Testimonials.

Das Retreat ist nicht geeignet für Menschen, die möchten oder benötigen, dass ihre Krankenkasse die Sitzungen übernimmt. Es ist auch nicht die richtige Wahl für jene, die einen langsameren Prozess bevorzugen oder sich nicht gerne im Freien aufhalten.

Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiedererkennen, würde ich gerne mehr über Ihre Situation erfahren. Kontaktieren Sie mich für ein kostenloses 30-minütiges Gespräch.

9. Ich bin in die Schweiz gezogen und habe Mühe, mich hier einzugliedern. Ist ein Therapie-Retreat das Richtige für mich?

Ja – das ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Viele meiner Klientinnen und Klienten sind Zugezogene und was wie Angstzustände, gedrückte Stimmung oder Beziehungsprobleme nach einem Umzug aussieht, ist sehr oft eine Form von Trauer, die als solche nicht erkannt wird. Ich gehe in meinem Buch Cultural Grief ausführlich darauf ein. Ein Retreat gibt Ihnen den Raum und die Zeit, zu verstehen, was wirklich hinter den Schwierigkeiten steckt – nicht nur, damit umzugehen, sondern es zu verstehen.

10. Ich habe eine Woche Ferien und möchte diese Zeit nutzen, um an persönlichen Themen zu arbeiten – aber ich möchte trotzdem erholt nach Hause kommen, so als hätte ich eine richtige Pause gehabt. Ist das realistisch?

 

Auf jeden Fall – das ist genau mein Ziel mit dem Retreat-Format. Ich möchte, dass Menschen ihre Zeit in der Beratung geniessen und im Nachhinein auf eine wunderbare Erfahrung zurückblicken, die mit sehr schönen Erinnerungen verbunden ist.

Da die Sitzungen im Freien stattfinden, mitten in der unberührten Natur des Engadins, und dank der Pausen zwischen den Sitzungen, hat die Arbeit selbst eine erholsame Wirkung. Ausserhalb der Sitzungszeiten steht es Ihnen frei, sich in Ihrem Hotel auszuruhen, ein öffentliches Spa zu besuchen oder einfach andere Aktivitäten zu geniessen, die die Tage wie einen entspannten Urlaub wirken lassen.

Klientinnen und Klienten erzählen mir regelmässig, dass sie nicht nur mit Fortschritten nach Hause zurückkehren, sondern sich tatsächlich fühlen, als hätten sie Ferien gemacht – erholt, aufgetankt und bestärkt. Viele erzählen mir auch, wie lebensverändernd die Tage mit mir waren und wie dankbar sie sind, sich für das Retreat entschieden zu haben. Mehr darüber, wie andere die Erfahrung erlebt haben, erfahren Sie auf meiner Testimonials-Seite.

11. Ich möchte an meinen Kindheitserfahrungen arbeiten. Vielleicht beeinflussen sie mich heute mehr, als ich dachte. Ist ein Retreat für diese Art von Arbeit nicht zu kurz?

Ganz und gar nicht – statt die Sitzungen nach einer Stunde zu beenden, haben wir genügend Raum, um uns Ihren Erinnerungen zu widmen. Auch die Natur trägt massgeblich dazu bei, dass Sie sich getragen fühlen, während wir frühe Traurigkeiten aufdecken, die Ihre Entscheidungen als Erwachsene oder Erwachsener weiterhin beeinflussen.

Angesichts der Tiefe, die diese Art von Arbeit oft erfordert, könnte das 5-tägige Retreat für Sie die richtige Wahl sein – vergleichbar mit etwa 10 Monaten zweiwöchentlicher Beratung.

Wir besprechen dies immer gemeinsam im kostenlosen 30-minütigen Gespräch, damit Sie sich bei Ihrer Entscheidung sicher und geborgen fühlen. Folgen Sie diesem Link, um mehr über die drei verschiedenen Retreat-Pakete zu erfahren.

 

12. Arbeiten Sie mit Paaren oder nur mit Einzelpersonen?

Ich arbeite mit Einzelpersonen und Paaren — das Retreat-Format funktioniert in allen drei Konstellationen sehr gut, da es ununterbrochene Tage zum Sprechen schafft, statt der üblichen wöchentlichen Unterbrechungen traditioneller Therapie.

Paare nutzen das Retreat oft, um eine Krise, Jahre unausgesprochener Spannungen in ihrer Ehe zu bearbeiten oder eine Verbindung wiederzufinden, die sie verloren zu haben glauben — mit Zeit fernab vom Alltag und Tagen, die nur ihrer Zweisamkeit gehören.

Für Paare

13. Mein Partner/meine Partnerin und ich stecken in einer schweren Krise und brauchen schnell Hilfe – wir können nicht wochenlang auf einen freien Therapieplatz warten.

Ich verstehe, wie dringend sich das anfühlen kann. Ein Retreat lässt sich in der Regel schneller organisieren als ein neuer Platz in einer wöchentlichen Therapie, und da die Tage aufeinanderfolgen, geht keine Zeit durch Wartezeiten zwischen den Sitzungen verloren, während die Situation ungelöst bleibt. Viele Paare kommen genau an diesem Punkt zu mir – wenn das übliche Tempo der Therapie zu langsam erscheint für das, was gerade passiert.

14. Kann ein intensives Paar-Retreat eine Beziehung retten?

Ein Retreat kann kein Ergebnis garantieren – das kann keine Form von Therapie. Aber da ich sowohl klassische wöchentliche Therapie als auch die Retreat-Form angeboten habe, kann ich klar sagen: Aus meiner Erfahrung erzielen Paare im Retreat-Format tiefere Fortschritte. Die fokussierte Zeit und die Gesprächstiefe sind in wöchentlichen Sitzungen oft nicht erreichbar – das kann Paaren einen wertvollen Raum geben, um einen Weg nach vorne zu finden.

15. Wann sollte ein Paar ein intensives Retreat in Betracht ziehen?

 

Manche Paare hoffen, dass sich die Dinge von selbst bessern, wenn man ihnen einfach Zeit gibt. Aus meiner Erfahrung stimmt das bei Paaren, die wirklich in einer Krise stecken, nur selten – Warten lässt die Distanz meist wachsen, statt sie zu verringern. Ein Retreat funktioniert anders: Es bringt bereits innerhalb weniger Tage ermutigende Fortschritte, und dieser frühe Erfolg gibt Paaren echten Optimismus und die Kraft, weiter an ihren Differenzen zu arbeiten, statt sich beim Abwarten immer weiter voneinander zu entfernen.

Ein intensives Retreat eignet sich besonders, wenn beide Partner bereit sind, sich offen mit den Themen auseinanderzusetzen, auch wenn es unangenehm ist – zum Beispiel bei einer Krise, nach einem Vertrauensbruch oder nach Jahren unausgesprochener Spannungen. 

16. Was, wenn mein Partner/meine Partnerin nicht kommen möchte?

Sie müssen nicht warten, bis Ihr Partner oder Ihre Partnerin bereit ist, sich Hilfe zu holen.
Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin nicht an einem Paar-Retreat teilnehmen möchte, können Sie allein kommen und das Retreat nutzen, um von Ihrer Seite aus an der Beziehung zu arbeiten. Wir können gemeinsam erkunden, was zwischen Ihnen beiden vor sich geht, Ihre eigenen Muster und Reaktionen verstehen und betrachten, was Sie verändern oder anders angehen können.

Manchmal kann es, wenn eine Person beginnt, ihren eigenen Anteil an der Beziehungsdynamik zu verstehen und neue Wege findet zu reagieren, eine Verschiebung in der gesamten Beziehung bewirken. Und manchmal hilft die Arbeit dabei, Klarheit darüber zu gewinnen, was Sie sich wirklich wünschen und was für die Beziehung möglich ist.

Ein Einzel-Retreat ist kein Ersatz für eine Paarberatung, aber es kann ein wertvoller erster Schritt sein, wenn eine Person bereit ist, an sich zu arbeiten, und die andere nicht – noch nicht, oder vielleicht auch gar nicht.

Sie können an Ihrem Wohl in der Beziehung arbeiten, auch ohne Ihren Partner oder Ihre Partnerin.

Sie haben noch Fragen?

Lassen Sie uns sprechen, bevor Sie sich entscheiden.
Kontaktieren Sie mich für ein kostenloses 30-minütiges Gespräch. Wir besprechen Ihre Situation und finden die passende Retreat-Dauer – unverbindlich.

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